AGB

Allgemeine Geschäftsbedingungen für Hochzeitsfotografie, Fotoreportagen und damit zusammenhängende Dienstleistungen von SARAH SCHMIDT PHOTOGRAPHY

 

  1. Geltungsbereich

 

1.1. Für alle Geschäftsbeziehungen zwischen den Parteien gelten ausschließlich die nachfolgenden AGB. Entgegenstehende Geschäftsbedingungen des jeweiligen Kunden, im Folgenden: Auftraggeber, gelten nicht, es sei denn die Fotografin Sarah Schmidt, im Folgenden: Auftragnehmer, hat deren Geltung ausdrücklich zugestimmt.

 

1.2. „Fotos“ im Sinne dieser AGB sind alle von dem Auftragnehmer hergestellten digitalen Produkte, egal in welcher technischen Form oder in welchem Medium sie erstellt wurden oder vorliegen. Eingeschlossen sind insbesondere Negative, gedruckte oder belichtete Papierbilder, gedruckte oder belichtete Bilder in Fotobüchern und Hochzeitsalben, digitale Bilder in Onlinegalerien oder auf sonstigen Datenträgern gespeicherte Bilder und Videos.

 

2. Vertragsschluss

 

2.1. Der Vertragsschluss zwischen den Parteien kommt nach der folgenden Maßgabe zustande:

 

2.2. Der Auftraggeber hat die Möglichkeit, die Anfertigung von Fotos durch den Auftragnehmer per WhatsApp (01736921896), per E-Mail (info@sarahschmidtphotography.de) oder über das entsprechende Kontaktformular anzufragen. Mit einer Anfrage gibt der Auftraggeber noch kein verbindliches Angebot zum Vertragsschluss ab.

 

2.3. Auf Anfrage des Auftraggebers gibt der Auftragnehmer per WhatsApp oder per E-Mail ein Angebot über die Beauftragung der Anfertigung der Fotos ab. Dieses Angebot des Auftragnehmers ist rechtsverbindlich. Vorbehaltlich einer Annahme des Angebots durch den Auftraggeber hat das Angebot eine Gültigkeitsdauer von 14 Tagen. Nach Ablauf dieser Frist erlischt das Angebot.

 

2.4. Der Auftraggeber hat die Möglichkeit, das Angebot innerhalb der vorbezeichneten Frist von 14 Tagen anzunehmen. Die Annahme erfolgt per WhatsApp, schriftlich oder per E-Mail. Mit der Annahme des Angebots durch den Auftraggeber kommt zwischen den Parteien ein verbindliches Vertragsverhältnis über die Anfertigung der Fotos zustande.

 

2.5. Nimmt der Auftraggeber das Angebot nach Ablauf der Frist aus 2.3 an, handelt es sich dabei um ein erneutes Angebot, welches der Auftragnehmer durch ausdrückliche Erklärung annehmen kann. Einer Annahmeerklärung steht gleich, wenn der Auftragnehmer eine Auftragsbestätigung übersendet.

 

3. Pflichten des Auftraggebers

 

3.1. Der Auftraggeber hat dafür Sorge zu tragen, dass der Fotografin alle für die Ausführung des Auftrags erforderlichen Informationen rechtzeitig (24h vorher) vorliegen (Wegbeschreibungen, Sonderwünsche, etc.).

 

3.2. Der Auftraggeber stellt sicher, dass an den jeweiligen Standorten das Fotografieren erlaubt ist. Durch Fotografieverbote gegebenenfalls entstehende Wartezeiten des Auftragnehmers zählen als Arbeitszeit.

 

3.3. Der Auftraggeber wird darauf hingewiesen, dass Fotos stets dem künstlerischen Gestaltungsspielraum der ausübenden Fotografen unterliegen. Reklamationen und/oder Mängelrügen hinsichtlich des seitens des Auftragnehmers ausgeübten künstlerischen Gestaltungsspielraums, des Aufnahmeortes und der verwendeten optischen und technischen Mittel der Fotografen sind daher ausgeschlossen. Nachträgliche Änderungswünsche des Auftraggebers bedürfen einer gesonderten Vereinbarung und Beauftragung und sind gesondert zu vergüten.

 

3.4. Der Auftraggeber trägt das Risiko für alle Umstände, die von den Fotografen nicht zu vertreten sind; u.a. Witterungszulagen bei Außenaufnahmen, rechtzeitiges Bereitstellen von Produkten, Präsenz der Requisiten, soweit die Beschaffung dem Auftraggeber obliegt, Reisesperren, Nichterscheinen von angekündigten Bevollmächtigten der Auftraggeber sowie höhere Gewalt.

 

4.

 

4.1.Pflichten des Auftragnehmers

Die Auftragnehmerin schuldet die angebotenen Leistungen persönlich. Subunternehmer werden nicht beschäftigt.

Die Auftragnehmerin fotografiert im Rahmen der Hochzeitsveranstaltung / Veranstaltung des Auftraggebers im vertraglich vereinbarten Umfang. Der Auftraggeber kann

 

4.2.an diesem Tag weitere Stunden in Auftrag geben.

 

4.3. Die Auftragnehmerin schuldet die Anfertigung der Fotos in einem gängigen Dateiformat (z.B.jpeg). Der Auftraggeber hat keinen Anspruch auf Herausgabe von unbearbeiteten Dateien sowie Rohdateien im RAW Format. Die Art der Bearbeitung unterliegt hier der künstlerischen Freiheit der Fotografin. Der Auftraggeber verpflichtet sich zur Abnahme der Bilder.

 

4.4. Die Auftragnehmerin übergibt dem Auftraggeber binnen 4 - 8 Wochen nach dem Fototermin die Fotos. Für besonders aufwändige Zusatzprodukte (z.B. Hochzeitsalben, Holzboxen) wird ein gesonderter Übergabetermin nach individuellem Aufwand vereinbart.

 

5. Vergütung und Auslagen

 

5.1. 

Für die Herstellung der Fotos wird ein Honorar als Stundensatz, Tagessatz oder vereinbarte Pauschale inklusive der gesetzlichen Mehrwertsteuer sowie zuzüglich eventueller Reisekosten berechnet.

 

5.2. Überschreitet die tatsächliche Arbeitszeit den vereinbarten Abrechnungszeitraum wird der zusätzliche Zeitaufwand je halbe angefangene Stunde abgerechnet.

 

5.3. Fällige Rechnungen sind innerhalb von 14 Tagen ohne Abzug zu zahlen. Bis zur vollständigen Bezahlung des Kaufpreises bleiben die gelieferten Fotos Eigentum des Auftragnehmers.

Maßgeblich für die fristgerechte Zahlung ist der Eingang des Betrags auf nachfolgendem Konto des Auftragnehmers:

Sarah Schmidt, IBAN: DE09 0818 0006 3390 50

 

5.4. An- und Abreisen des Auftragnehmers erfolgt jeweils von dem aktuellen Wohnort von SARAH SCHMIDT PHOTOGRAPHY. Die Anfahrt im Umkreis von 50 km vom aktuellen Wohnort, soweit vertraglich nicht anders vereinbart, wird nicht berechnet. Die jeweiligen Reisekosten werden besprochen und in der Auftragsbestätigung verbindlich festgelegt (je gefahrenem km 0,50€). Bei Anreise mit der Bahn oder dem Flugzeug sowie bei erforderlicher Übernachtung werden die tatsächlich entstehenden Kosten und Spesen für die Übernachtung in Rechnung gestellt.

 

5.5. Sofern vereinbart, wird vom Kunden ein Doppelzimmer in der Nähe des Events zur Verfügung gestellt. Zur Sicherstellung einer pünktlichen Anwesenheit bei Eventterminen sind in der Regel 2 Übernachtungen erforderlich und empfohlen.

 

5.6. Durch den Auftrag anfallende sonstige Kosten wie Materialkosten, Parkgebühren, Porto und Verpackung sind nicht im Honorar enthalten und gehen zu Lasten des Auftraggebers, außer dies wurde ausdrücklich anderweitig besprochen und bestätigt. Essen und Getränke während der Reportage werden dem Auftraggeber unentgeltlich in angemessenem Umfang zur Verfügung gestellt. Bei Hochzeitsreportagen hat die Fotografin einen Anspruch auf Verpflegung auf Gäste-Niveau.

 

 

6.

 

6.1. Auftragsänderungen, –erweiterungen und -kündigung

Im Falle einer Kündigung aufgrund der Ausübung gesetzlicher Kündigungsrechte durch eine der Parteien gelten die nachfolgenden Bestimmungen.

 

Wenn die hier vereinbarte Leistung vom Kunden storniert wird entsteht dem Auftragnehmer demnach ein Vermögensschaden. Dieser Vermögensschaden wird mit 

  • 30 % bis zu 6 Monate vor der Hochzeit

  • 50 % bis zu 3 Monate vor der Hochzeit

  • 80 % ab 3 Monaten vor der Hochzeit berechnet.

 

6.2. Kann der Auftragnehmer, wegen Krankheit, oder eines Umstandes, den dieser zu verschulden hat den Auftrag nicht durchführen, wird ein Ersatzfotograf gestellt. Hierbei gehen alle Vertragskonditionen sowie Vereinbarungen auf den Ersatzfotografen über. Sollte kein Ersatzfotograf gestellt werden können, wird dem Auftraggeber nichts in Rechnung gestellt.

 

6.3. Das Recht des Verbrauchers zum Widerruf bleibt hiervon unberührt.

 

7. Eigentumsvorbehalt, Nutzungs- und Urheberrechte

 

7.1. Bis zur vollständigen Bezahlung der vereinbarten Vergütung verbleiben die Fotos im Eigentum des Auftraggebers.

 

7.2. Der Auftraggeber erwirbt an den Fotos die privaten Nutzungsrechte (Veröffentlichung und Verfielfältung inklusive Querverweis zur Fotografin). Diese Nutzungsrechte gehen erst nach vollständiger Bezahlung der Vergütung über. Der Verkauf und die Weitergabe an Dritte (kommerzielle Nutzungsrechte) bedürfen Schriftform und eine Unterschrift aller Parteien.

 

7.3. Der Auftragnehmer trifft die Auswahl der Fotos. Der Auftraggeber hat keinen Anspruch alle Fotos zu erhalten.

 

7.4. Der Auftragnehmer darf die Fotos, auf denen ausschließlich die Auftraggeber abgebildet sind, im Rahmen der Eigenwerbung und publizistisch zur Illustration verwenden (z.B. für Homepage, Social Media, Ausstellungen, Messen, Blog, Fachmagazine für Fotografen oder Hochzeiten etc.). Natürlich respektiert der Auftragnehmer die Privatsphäre aufs äußerste und bittet um einen Hinweis, sollte dies nicht gewünscht sein. Selbstverständlich berücksichtigt der Auftragnehmer diesen Wunsch, bittet aber gleichzeitig zu bedenken, dass sein Portfolio für das Unternehmen essentiell ist. Bei gewöhnlichen Fotoshootings (keine Hochzeitsreportage) ist jedoch eine Gebühr von 150 € fällig, sollte der Auftraggeber mit der Veröffentlichung durch den Fotografen nicht einverstanden sein.

 

7.5. Der Auftraggeber informiert seine Gäste über die Anfertigung, Speicherung und Verwendung der Fotos. Daher geht der Auftragnehmer bis auf weiteres davon aus, dass Fotos der Gäste im Rahmen der Eigenwerbung verwendet werden dürfen. Dem Auftragnehmer ist bewusst, dass das keine Einwilligung darstellt, allerdings würde eine Einwilligungserklärung von jedem Gast einzuholen einen unverhältnismäßigen Aufwand und einen störenden Eingriff in den Ablauf darstellen. Des Weiteren stellt sich der Auftragnehmer vor Ort und jederzeit bereit Auskunft über personenbezogene Daten zu geben und unverzüglich zu löschen, sollte dies der Wunsch des Betroffenen sein.

 

7.6. Andere Dienstleister wie z.B. Visagisten, Dekorateure, Hochzeitsplaner, etc. dürfen Fotos nur nach Freigabe durch den Auftragnehmer verwenden.

 

8. Haftungsausschluss

 

8.1.

8.2. Die Haftung des Auftragnehmers für Schäden aus der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit und nach dem Produkthaftungsgesetz bleibt dieser AGB ausgeschlossen.

 

8.3. Die verschuldensunabhängige Haftung auf Schadensersatz für anfängliche Mängel gemäß §536a Abs.1 BGB ist ausgeschlossen.

 

9. Textform

 

9.1. Ergänzungen und Abänderungen der getroffenen Vereinbarungen zwischenden Parteien einschließlich dieser AGB bedürfen zu ihrer Wirksamkeit der Textform. Der Vorrang von Individualvereinbarungen bleibt hiervon unberührt.

 

10. Anzuwendendes Recht

 

10.1. Es gilt deutsches Recht. Bei Verbrauchern gilt diese Rechtswahl nur, soweit hierdurch der durch zwingende Bestimmungen des Rechts des Staates des gewöhnlichen Aufenthaltes des Verbrauchers gewährte Schutz nicht entzogen wird (Günstigkeitsprinzip).

 

10.2. Erfüllungsort für alle Leistungen aus den zwischen den Parteien bestehenden Geschäftsbeziehungen ist München. Der Gerichtsstand ist München, soweit der Auftraggeber nicht Verbraucher ist. Dasselbe gilt, wenn der Auftraggeber keinen allgemeinen Gerichtsstand in Deutschland oder der EU hat oder der Wohnsitz oder gewöhnliche Aufenthalt im Zeitpunkt der Klageerhebung nicht bekannt ist. Die Befugnis, auch das Gericht an einem anderen gesetzlichen Gerichtsstand anzurufen, bleibt hiervon unberührt.

 

10.3. Die Bestimmungen des UN-Kaufrechts finden ausdrücklich keine Anwendung.